Mein Weg zum Zyklusbewusstsein

... und warum ich Mädchen heute anders begleiten möchte“


Viele Mädchen lernen ihre Menstruation zuerst durch Schmerzen kennen.

Vielleicht kennst du das auch:
Dieses erste Gefühl von Verunsicherung.
Dieses „Da muss man halt durch.“
Diese leise Botschaft, dass es etwas ist, das man aushalten muss.

Etwa zwei Drittel aller Frauen erleben regelmäßig Regelschmerzen.
Und viele von uns sind mit genau diesem Verständnis aufgewachsen.

Auch ich.

Ich hatte starke Schmerzen und konnte an manchen Tagen meinen Alltag kaum bewältigen.
Meine Periode fühlte sich lange wie etwas Lästiges an – etwas, das ich am liebsten gar nicht haben wollte.

Erst viel später begann sich etwas zu verändern.
Nicht durch „mehr Wissen“ allein – sondern durch eine bewusste Beziehung zu meinem Körper.

Durch Yoga.
Durch Bewegung und Tanz.
Durch das langsame Wieder-Ankommen bei mir selbst.

Ich habe gelernt, nach innen zu lauschen.
Meinen Körper ernster zu nehmen.
Und ihn nicht länger als Gegner zu sehen.


Durch meine Ausbildung bei der Red School wurde mir etwas sehr Wesentliches klar:

Die erste Menstruation ist kein Nebenschauplatz.
Sie ist ein Übergang.

Ein bedeutender Moment im Leben eines Mädchens.

Eine Zeit voller Veränderungen – körperlich, hormonell, emotional.

In vielen Kulturen wird dieser Übergang bewusst begleitet und gewürdigt.
Bei uns passiert er oft still, nebenbei – oft sogar mit Scham verbunden.

Und doch ist der weibliche Körper ein Wunderwerk.
Und der Zyklus kann eine echte Kraftquelle sein – wenn Mädchen lernen, ihn zu verstehen.

Studien zeigen, dass ein negativer Einstieg in die Menstruation das Körpergefühl und das Selbstvertrauen von Mädchen langfristig prägen kann.

Und genau hier liegt auch eine große Chance.


Was wäre, wenn Mädchen von Anfang an etwas anderes erleben?

Wenn sie ihren Körper nicht als Problem kennenlernen –
sondern als etwas Wertvolles?

Wenn sie verstehen, was in ihnen passiert –
und sich dadurch sicherer fühlen?

Wenn dieser Übergang nicht zufällig passiert –
sondern bewusst begleitet wird?


Genau aus diesem Wunsch heraus ist der
„Feiertag für Mädchen“ entstanden.

Ein liebevoll gestalteter Raum für Mädchen (ca. 9–12 Jahre),
in dem sie sich selbst, ihren Körper und die Veränderungen dieser Zeit auf eine stärkende Weise kennenlernen dürfen.

Mit Wissen, Bewegung, Austausch, Kreativität –
und ohne Druck.

Ein Tag, der stärkt und verbindet.

Gemeinsam mit ihren Müttern entsteht ein Raum,
in dem Fragen Platz haben dürfen,
Unsicherheiten ausgesprochen werden können
und etwas Neues wachsen darf:

Vertrauen.

In den eigenen Körper.
Und in den eigenen Weg.


Meine Vision ist,
dass Mädchen ihren Zyklus als natürlichen Teil ihres Lebens erleben.

Nicht als Problem.
Nicht als Schwäche.

Sondern als etwas, das sie begleitet, stärkt und mit sich selbst verbindet.

Denn wenn Mädchen ihren Körper verstehen,
verändert sich ihre Beziehung zu sich selbst.

Und das wirkt weit über diesen einen Tag hinaus.


Wenn du spürst, dass das etwas für euch sein könnte,
findest du hier alle Infos zum nächsten Termin: Eventseite